Hündchen an der Leine?
Soeben habe ich beim stöbern bei Basti & Silke den Aufruf zu einer Bloggerdiskussion zum Thema Leinenzwang bei Hunden gefunden.
Zur Verteidigung der Hunde muss ich zuerst zugeben: Ich bin absolut kein Hundefan. Es sind einfach nicht so meine Tiere. Aber generell gibt es immer wieder Hunde mit denen auch ich kann und mit denen ich auch gerne rumtolle und spiele.
Vor der Mehrheit der Hunde hab ich allerdings einfach nur Angst…und dabei macht es keinen Unterschied ob großer Hund oder kleiner Hund (die kläffen einfach nur noch ekliger, was mir dazu noch tierisch in den Ohren weh tut).
Dies trägt nun eben dazu bei das ich es als Mensch, der sich vorallem durch Berlin bewegt, einfach Angst bekomme wenn sich ein Hund sich mir unaufgefordert nähert. Wenn mich das Tier dann auch noch angeht (ob nun aus Freude oder agressiv) dann finde ich das einfach nicht mehr prickelnd.
In meinen Augen sehe ich da allerdings in den meisten Fällen einfach große Erziehungs- und Kommunikationsprobleme zwischen Hund und Besitzer. Ein Hundebesitzer sollte seinen Hund beherrschen können und auch fähig sein prikäre Situationen zu lösen (vorallem um des Tieres Willen).
So trug es sich zum Beispiel erst vor 2 Wochen zu, das wir auf dem nach Hause Weg an einer Gruppe Jugendlicher vorbekamen. In Mitten dieser Jungendlichen stand ein riesiger schwarzer Hund. (Leider kenn ich mich bei Hunden nicht so gut aus) dennoch ging der Hund mir ohne Probleme bis zur Hüfte (ich bin 1,80m groß) und war auch dementsprechen muskulös. Das Tier wurde von einem Mädel gehalten das gut nen Kopf kleiner als ich war und sehr zierlich.
Als wir nun an der Gruppe vorbeiliefen fing der Hund an wie wild zu bellen und zu zerren und zerrte das Mädel schlicht hinter sich her.
Mir wird in solche Momenten Angst und Bange…dennoch ist es der perfekte Grund für Leinen- und Maulkorbfanatiker immer wieder danach zu schreien.
Mir wäre lieber wenn mehr darauf geachtet würde wie Menschen ihre Hunde halten und erziehen. So ist es in meinen Augen für einen Hund absolut kein Problem auch mal bei Fuß mit Leine zugehen. Das schränkt ihn weniger ein als man denkt. Dennoch ist es wie für jedes Tier und jeden Menschen absolut unabdingbar einfach auch mal die Sau raus lassen zu dürfen.
Und da dann auch bitte ohne Leine und auch mal einfach nur seine 5 Minuten haben….Aber das bitte nicht mitten aufm Rummel, aufm Kuhdamm…oder sonst wo, sondern da wo sich das Tier auch richtig austoben kann, auf nem großen Feld, im Park…etc.
Mein Fazit also….bitte leint zumindest in alltäglichem Leben in Stadt und Dorf die Hunde an. Selbst wenn der Hund ansich ein ganz Lieber ist, so gibt es auch Menschen die aus Angst einfach auch falsch reagieren können (auch andere Hundebesitzer).
Dazu hab ich soeben auch bei einem anderen Teilnehmer (Rolf von Dogscafe)dieser Umfrage einen guten Satz gefunden den ich gerne zitieren möchte:
Generell: Eine Leine dient nicht zur Erziehung eines Hundes. Sie ist nur ein Sicherungsmittel in Fällen, wo dies notwendig ist. Ansonsten können Hunde ganz gut ohne.
PS:…für Berlin wünschte ich mir auch mehr Verantwortung was die Hinterlassenschaften des Hundes angeht…aber dies ist ein anderes Thema :cheerful_lc:










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