ACHTUNG: Wichtiger Nachtrag am Ende!
Bei meiner wöchentlichen Kontrolle für neue Plugin Updates, bin ich durch Zufall auf die Administration des von mir benutzten Plugins wpSEO gestoßen.
Dies nutze ich nun schon seit einer ganzen Weile, da dieses Plugin bei neuen Version aber nicht auf der Pluginseite auf diese hinweist, sondern nur innerhalb seiner Administrationsoberfläche, ist mir erst heute aufgefallen das es nun schon die Version 2.5.2 gibt. Aktuell nutze ich noch die Version 2.3
Und neben einigen neuen Features wurde mit dem Versionsupdate 2.5.2 am 19.05.2008 auch eingeführt, das es dieses Plugin nur noch mit Lizenzvergabe gibt.
Dies zielt in erster Linie natürlich auf kommerzielle Blogs ab.
So einer bin ich nicht, aber dennoch empfand ich das Plugin immer als toll, auch für nicht kommerzielle Blogger die Ihren Blog einfach gerne etwas besser für Suchmaschinen optimieren wollten.
Leider kenne ich mich in diesem Bereich auch nicht sonderlich aus und möchte es auch nicht können. Somit war ich immer sehr dankbar das es dieses Plugin gibt.
Und so simple und geschickt dieses Plugin war, so bin ich dennoch nicht dazu bereit für einen nicht kommerziellen Blog eine Pluginlizenz ab 19,90 € zu erwerben!
Zu überlegen wäre das evtl. wenn ich mit meinem Blog Geld verdienen würde. Aber ich habe bisher nicht mal einen Trigami Beitrag veröffentlicht, geschweige denn schalte ich Werbung.
Leider ist die von mir genutzte Version noch nicht komplett auf WordPress 2.5 ausgelegt. Somit werde ich mir da wohl eine neue Lösung überlegen müssen.
Leider ist ja dann auch, der erste letzte Woche veröffentlichte Beitrag von Stereopoly “10 Tipps um sein Blog bekannt zu machen”, für nichtkommerzielle Blogger zumindest in dem Punkt mal voll für den Allerwertesten.
Nachtrag: Nachdem mich Frank in den Kommentaren darauf hingewiesen hat Sergej Müller (den Entwickler von wpSEO) mal anzuschreiben, habe ich dies auch postwendend getan. Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich da selber nicht drauf kam. Irgendwie lebe ich nach wie vor in einer Welt in der man als Nutzer nicht viel zu melden hat und sich dem gegebenen beugen muss. Danke für den Gedankenanstoss!…
Und ich muss sagen, die Antwort von Sergej kam postwendend, absolut nett, mit Erklärung für die Entscheidung zu kostenpflichtigen Lizenzen und der Bitte ihm meine URL zu senden damit er für mich einen Lizenzkey erstellen kann. Wie von Frank schon vermutet ist die Nutzung für nichtkommerzielle Blogs nach wie vor kostenfrei, aber es muss halt nachgefragt werden :wink_pc:









….dann musst Du Doch auch nichts zahlen. Vielleicht solltest Du nochmal genauer lesen…
Wenn Du also kein Geld mit Deinem Blog verdienst, benötigst Du auch keine kommerzielle Lizenz. Bei Unsicherheit eine Mail an den Autor zu schreiben kann aber auch nicht schaden, der beisst nicht
@Frank: hmm…hab ich mich da nun so vertan?…ich hab die ganze Seite durchforstet aber nirgendwo einen Hinweis auf die Nutzung bei Nichtkommerziellen Blogs gefunden *grübel*
Ansonsten gebe ich dir natürlich recht: Eine Email an den Entwickler ist natürlich auch ein Weg, diese werde ich dann direkt mal absetzen…
sollte ich mich aber nun echt so verlesen haben auf der Homepage…dann revidier ich natürlich meinen Beitrag…
Hiho.
Wie in der E-Mail bereits gesagt: Früher war alles besser, da war wpSEO für alle downloadbar. Eines Tages musste ich die Download-Möglichkeit rausnehmen, da zu viele Menschen das Plugin runtergeladen und in kommerziellen Blogs (überwiegend Websites mit nackter Haut) eingesetzt haben. Das ist natürlich nicht fair und sollte unterbunden werden.
Zurzeit arbeite ich an einem Redesign der Plugin-Seite, da wird dann wieder alles gut.
P.S. RSS-Feed erinnert dich an das veröffentliche Update des Plugins.
@Sergej Müller: Vielen Dank für deinen Kommentar :)….find ich Klasse die erneute Rückmeldung
Hier solltet euch mal genau die WordPress GPL Lizenz durchlesen. Er darf für dieses Plugin gar kein Geld verlangen.
Denn Werke die auf WordPress aufgebaut sind wie z.B. Plugins müssen mit der GPL Lizenz weitergegeben werden. Diese sind somit kostenlos.
…when you distribute the same sections as part of a whole which is a work based on the program, the distribution of the whole must be on the terms of this license, whose permissions for other licensees extend to the entire whole, and thus to each and every part regardless of who wrote it.
Das ist nicht ganz richtig, Chris.
Es gibt bereits kommerzielle Plugins für WordPress, ohne Ende. Das gleiche gilt auch für Themes – wie Sand im Meer.
Ich zitiere eine vertraute Quelle: “Die GPL zwingt niemanden den Code zu veröffentlichen und es darf für die Veröffentlichung Geld verlangt werden.”
@Chris: Da solltest Du die Lizenzbestimmungen nochmal genauer lesen. Der von Dir zitierte Absatz besagt lediglich (und das ist auch 100%ig korrekt), dass der Code von WordPress nicht kostenpflichtig weiterverteilt werden darf (redistribute). Erweiterungen die zum Betrieb von WordPress nicht zwingend nötig sind dürfen aber sehrwohl als closed source und auch kommerziell vertrieben werden. Davon leben sogar einige große Firmen
Wichtig ist immer der Fakt, dass der Betrieb der Software die unter GPL steht auch ohne closed source (nicht nur kommerziell) Module möglich ist. Dadurch soll sicher gestellt werden, dass die Software OpenSource weiterlebt.
Zum besseren Verständnis wurden aber die meisten OS-Lizenzen auch schon in’s Deutsche übersetzt – das hilft evtl. Hier die Übersetzung der GPL: http://www.gnu.de/documents/gpl-3.0.de.html andere GPL-Derivate sind dort im Menü verlinkt.
Dann setze ich halt eine alte Version ein. Denn es ist erst ab der Version 2.5 kostenpflichtig. Rückwirkende Lizenänderungen sind in Deutschland nicht zulässig. Da lacht jeder Richter darüber.
Dann setze halt eine ältere Version ein. Steht doch schwarz auf weis: Lizenzgebühren ab der Version 2.5.
Weia…da hab ich hier ja was losgetreten.
Und ich muss generell nochmal betonen: Ja ich finde es gut wenn Software Entwickler etwas für Ihre Leistung bekommen. Vorallem in einem Bereich der diese Software kommerziell nutzt.
Jede Mühe verdient sein Lob und seine Anerkennung. Und so bin ich als nichtkommerzieller Blogger immer dabei mir geliebte Pluginentwickler und andere mit einem kleinen Zuspruch zu beglücken
Auf folgender Seite ist alles sehr gut nachzulesen. Es hat ein Rechtsanwalt veröffentlicht.
http://www.jur-blog.de/lizenzrecht/rechtsanwalt/2008-04/wpseo-rechtsprobleme-open-source-software-oss-gpl-wird-kommerziell/