Mein kleines pinkes Puppenhaus
on 28
Mai
2008
9 Comments and 0 tweets
Soeben habe ich in einem MySpace Profil gelesen:
“Ich leb in meiner eigenen Welt. Das ist OK, man kennt mich dort…”
Kurioserweise steht dies in dem Profil eines Menschen, der schon eine Weile nicht mehr Teil meines Lebens ist. Und dennoch stelle ich immer wieder fest: Manchmal sagst du genau das was ich denke….
Das Problem ist irgendwie manchmal…in meiner eigenen Welt lebt außer mir nur noch ein weiterer Mensch… manchmal macht das irgendwie ein bisschen einsam
:sad_lc:
Nach meiner Erfahrung ist es aber so, das Menschen einfach nicht ewig bleiben….Leben ändern und wandeln sich. ICH ändere und wandle mich….aber in mir drin ist alles dennoch ein kleines pinkes Puppenhaus.









So ist es… Aber ich Lebe im Moment nach dem Motto: Es ist besser, sich mit zuverlässigen Feinden zu umgeben, als mit unzuverlässigen Freunden, aber irgendwie macht beides auf Dauer einsam…
@Kathi: So richtig einsam bin ich ja nicht….ich hab ja immer mein Anhängsel…aber manchmal schleichen sich schon so einsamkeits gefühle ein. Vorzugsweise dann wenn man ein bisschen in die Vergangenheit schielt
Oh weia… das paßt ja gerade wieder wie die Faust aufs Auge… ich hatte gerade ein Karrierecoaching der etwas anderen Art… Es war eine Erlebnisreise in mein innerstes Selbst… und dann kommst Du und schreibst so tiefsinnige Sätze, die mich gleich noch mehr mitnehmen…;)
Auch das mit dem einen anderen Menschen, den man in seiner Welt sonst noch so trifft, kann ich voll unterstützen. Bei mir sind es vielleicht außer meinem Ingenieur noch ein zwei weitere Menschen, aber letztendlich frage ich mich: Sind das nicht alles nur Schnittmengen, die jeder mit den Welten anderer Menschen teilt? Mal größere, mal kleinere?Ich bin eigentlich ganz zufrieden, dass es in meiner Welt nicht so voll ist… denn der Zusatz “MEINE EIGENE” impliziert mir, dass ich für die Leute, die sich da auch noch rumtreiben, verantwortlich bin. Und soviel Verantwortung möchte ich eigentlich nicht – es reicht die für mich alleine!
Und die bereits erwähnten Schnittmengen helfen gegen die Einsamkeit. Dass man als sich wandelnde, voranschreitende Persönlichkeit auch zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Gesellschaft braucht, liegt glaub ich in der Natur der Sache… Und manchmal braucht man eben auch ein Stück Einsamkeit.
So, jetzt höre ich weiter ASP und “taumle weiter… Vorwärts… abwärts!”
LG von der emotional schwer gebeutelten Weltenwanderin!
@Weltenwanderin: …..da bleibt mir nur ein *seufz*….*geht mal ihre ASP Songs auskramen*
Ich komm dich besuchen in deinem pinken Puppenhaus. *smile*
Freunde kommen und Freunde gehen, aber es wird immer welche geben, die ewig bleiben.
ASP: Tiefenrausch
oder die kleine Balade vom schwarzem Schmetterling. Ich bin momentan voll auf Mittelalter hängengeblieben.
Aber ich frage mich schon wie ein netter Mensch wie du einsam sein kann ??? Aber so Menschen wie du und ich mit dem Hang zu “schwarzer Musik” sind das wohl von Natur aus…
Frei nach den Onkelz:
“Jeden Tag treten Menschen in mein Leben
und wieder raus
Ich habe aufgehört zu zählen
wir begrüßen uns mit Flosken
übersähen uns mit Spott
belegen uns mit Dogmen
doch richten kann nur Gott”
*seufz*
Ich hab zwar erst 21 Lenzen auffem Buckel, aber einige Leute (teilweise meine besten Freunde damals) sind einfach verschwunden aus meinem Leben…ich weiss nichtmal wie es Ihnen geht…
@Caro: Das ist aber lieb von dir

@Kathi: Ach..auch ich neige manchmal zu Weltschmerzgedanken, allerdings recht unabhängig von der schwarzen Musik…es gibt einfach so Tage
@Tapedeck: Oh…ja die Onkelz sind da passend. Und auch das Phänomen kenne ich…